Robo Advisor Lexikon

Was unterscheidet eine „Anleihe“ von einer „Aktie“? Warum hat ein „Rentenfonds“ nichts mit der Rente zu tun? Und was zum Geier ist eine Performancegebühr“?

Dieses Lexikon hilft dir, dir Fachbegriffe aus der Welt der Robo Advisor verständlich zu machen - mit kurzen und nachvollziehbaren Erklärungen.

Michael Beutel

Autor: Michael Beutel

Aktualisiert am: 01.06.2020

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Abgeltungssteuer

Die Abgeltungsteuer ist eine Steuer von 25 % auf Zinsen, Kursgewinne und Dividenden - hinzu kommt noch der Soli (5,5 Prozent) und ggf. die Kirchensteuer (8-9 Prozent). Weil die Steuer abgeltend ist, führt sie die Partnerbank automatisch ans Finanzamt ab; in deiner Einkommensteuererklärung musst du sie nicht mehr angeben.

Aktien

Aktien sind Anteile an einem Unternehmen. Als Aktionär wirst du zum Miteigentümer des Unternehmens, profitierst von Kursgewinnen und wirst oft am Gewinn beteiligt (Dividende). Robo Advisor investieren selten in Einzelaktien - die meisten Anbieter bevorzugen aktive oder passive Fonds als Investment.

Aktienindex

Ein Aktienindex beschreibt die Kennzahl für die Kursentwicklung des gesamten Aktienmarktes oder einzelner Aktiengruppen - so z.B. der DAX. Er dokumentiert die finanzielle Entwicklung einer Branche, eines Landes oder einer Region. Dabei gibt es Aktienindizes in zwei Arten: Als Performance-Index misst er den Wertzuwachs von Aktien, wobei Dividenden als reinvestiert gerechnet werden; als Kursindex bildet er nur die reine Kursentwicklung ab.

Aktives Management

Ein aktives Management verwaltet dein Vermögen aktiv: es wählt gezielt Wertpapiere aus, reagiert auf den Markt und versucht den Vergleichsindex zu schlagen - die sogenannte Benchmark. Robo-Advisor arbeiten bevorzugt passiv, dennoch gibt es auch Anbieter mit aktivem Management.

Anlagebetrag

Der Anlagebetrag ist der Betrag, den du über den Robo Advisor investiert. Er nicht frei beliebig - ein Mindestbetrag ist Pflicht: Verschiedene Anbieter fordern zwischen 1 und 10.000 EUR als Mindestbetrag.

Anlagedauer

Die Anlagedauer beschreibt die Laufzeit, wie lange der Robo Advisor dein Geld verwaltet und investiert. Dabei gibt es keine Beschränkung: Du kannst dein Depot jederzeit kündigen und dein Geld ist nach wenigen Tagen auf deinem Konto. Trotzdem ist eine längere Anlagestrategie vorteilhafter, weil sie das Risiko auf Kursverluste reduziert.

Anlageklasse

Die Anlageklasse oder Assetklasse ist das Finanzinstrument, in das der Robo-Advisor investiert. In der Regel investiert er gleichzeitig in verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe.

Anlagestrategie

Die Anlagestrategie ist der individuelle Kompass, den dein Robo-Advisor beim Anlegen folgt. Die Strategie bestimmt, wie und in welche Anlageklassen der Robo-Advisor investiert - dabei folgt er deiner persönlichen Risikotoleranz und deinen finanziellen Zielen.

Anleihen

Anleihen sind Wertpapiere, die ein Staat oder ein Unternehmen ausgibt. Hierdurch wirst du zum Gläubiger, erhältst regelmäßig Zinsen und dein Geld zurück, wenn die Anleihe ausläuft. Robo-Advisor investieren selten in Einzelanleihen, bevorzugt wählen sie Anleihenfonds und Anleihen-ETF's.

Asset Allokation

Die Asset Allokation bestimmt die genaue Aufteilung der Anlageklassen in deinem Portfolio. Dafür richtet sie sich nach deiner Risikotoleranz und deinem Anlagehorizont. 

Asset under Management

Das Asset under Management misst den Marktwert aller Anlagen (Assets), die ein Robo Advisor für seine Kunden verwaltet.

Ausgabeaufschlag

Der Ausgabeaufschlag ist eine Gebühr, die anfällt, wenn du einen Investmentfonds kaufst. Er liegt zwischen 1 Prozent und 5 Prozent, manche Anbieter streichen ihn aber auch vollständig.

BaFin

BaFin steht für Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Sie untersteht dem Bundesministerium für Finanzen und übernimmt die Rechts- und Finanzaufsicht. Als Finanzmarktaufsichtsbehörde kontrolliert sie das gesamte Finanzsystem Deutschlands - so auch die Robo Advisor. 

Benchmark

Die Benchmark ist ein Referenzwert, der die Performance deiner Anlage misst. Verschiedene Indizes wie der MSCI World oder S&P 500 übernehmen diese Aufgabe. Ein aktiver Robo-Advisor versucht die Benchmark zu schlagen; ein passiver dagegen, die Performance der Benchmark 1:1 abzubilden.

Betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist eine Zusatzrente, die der Arbeitgeber direkt an den Arbeitnehmer zahlt. Der Arbeitgeber kann sie allein finanzieren oder der Arbeitnehmer schießt etwas vom Bruttogehalt hinzu. Einige Robo-Advisor bieten die Möglichkeit, sich eine betriebliche Altersvorsorge aufzubauen.

Depot

Das Depot verwahrt alle Anlagen, die der Robo-Advisor verwaltet. Dein Geld ist dort sicher, auch wenn die Depotbank Insolvenz anmelden muss: Dein Investment gilt als Sondervermögen und wird getrennt verwaltet.

Derivat

Ein Derivat ist eine Ableitung von bestimmten Finanzprodukten wie Aktien, Rohstoffe oder Devisen - sie werden als Basiswerte bezeichnet. Das Derivat bildet den Basiswert ab: Steigt der Kurs des Basiswertes, ist auch das Derivat mehr wert. In der Regel investieren Robo Advisor nicht in Derivate.

DFA Fonds

DFA Fonds sind Fonds von Dimensional Fund Advisors (DFA) übernimmt. Die DFA arbeitet streng wissenschaftlich, folgt nur den Erkenntnissen der Kapitalmarkforschung und untersteht weltweit führenden Ökonomen und Professoren.

Diversifikation

Diversifikation heißt Risikostreuung. Du verteilst dein Geld auf verschiedene Anlageklassen, Branchen, Länder und Regionen - damit begrenzt du das Risiko, falls der Kurs einzelner Wertpapiere einbrechen.

Einlagensicherung

Die EU-weite Einlagensicherung ist eine Absicherung von 100.000 EUR pro Person und Institut, falls das Institut die Einlagen nicht mehr bedienen kann. Unter die geschützten Einlagen fallen Kontoguthaben wie Tagesgeld oder Girokonten - aber auch Festgeld oder Spareinlagen. Wertpapiere indes schützt die Einlagensicherung nicht; trotzdem bleiben sie als Sondervermögen Eigentum des Kunden und werden unangetastet herausgegeben, falls die Depotbank pleite geht.

Einmalanlage

Eine Einmalanlage ist eine einmalige Anlagesumme, die der Robo-Advisor in verschiedene Anlageklassen investiert. Der Mindestbetrag des jeweiligen Anbieters bestimmt die minimale Höhe der Einmalanlage.

Entnahmeplan

Der Entnahmeplan ist die Marschroute, wie du dein Investmentvermögen auflöst. Er greift, falls du in Rente gehst oder deine finanziellen Ziele erreicht hast. Dafür hast du zwei Möglichkeiten: Du lebst von den Beträgen, die dein Kapital erwirtschaftet; andernfalls lässt du dir dein Vermögen schrittweise auszahlen.

ETC

Ein ETC steht ausgeschrieben für Exchange Traded Commodities. Er verfolgt den Kursverlauf eines Rohstoffs wie Gold oder Öl und versucht den Kurs 1:1 nachzubilden. Über einen ETC können Robo Advisor kostengünstig in Rohstoffe investieren; so musst du den Rohstoff nicht physisch besitzen oder teuer lagern. Dennoch: Das Vermögen in einem ETC ist kein Sondervermögen.

ETF

Unter einem ETF (Exchange Traded Fund) versteht man einen passiven Fonds, der einen Vergleichsindex abbildet. Wie der Vergleichsindex sinkt oder steigt der ETF 1:1 im Wert. Im Gegensatz dazu ist ein aktives Management teurer, weshalb viele Robo Advisor oft günstig über ETFs in Aktien, Immobilien oder Anleihen investieren.

Finanzanlagenvermittler

Finanzanlagenvermittler haben eine Berufs-Erlaubnis der zuständigen Behörde nach § 34f Absatz 1 der Gewerbeordnung (GewO). Sie sind einerseits Anlageberater und empfehlen bestimmte Investitionen. Andererseits vermitteln sie ihren Kunden Finanzprodukte, solange der Anleger darin einwilligt. Robo-Advisor die als Finanzanlagenvermittler agieren, treten lediglich als Vermittler zwischen dir und der Fondsgesellschaft auf und sind keine Vermögensverwalter.

Fonds

Ein Fonds bündelt die Anlagen seiner Kunden und investiert in verschiedene Wertpapiere - Aktienfonds in Aktien; Rentenfonds in festverzinsliche Wertpapiere. Den Fonds leitet entweder ein Fondmanager, dann ist er aktiv; oder er bildet einen Index nach, was ihn passiv macht. Sowohl in aktive als auch in passive Fonds können Robo-Advisor dein Geld anlegen.

Fondskosten

Bei aktiv gemanagten Fonds bestehen die Fondskosten aus dem Ausgabeaufschlag und der Total Expense Ratio, der Gesamtkostenquote. Dennoch ist dieser Name irreführend: Hinzu kommen noch Transaktionskosten, wenn der Manager den Fonds umschichtet, und die Performancegebühr. Passive Fonds erheben neben der TER noch Transaktionskosten und Swap Gebühren bei synthetisch replizierten ETFs.

Fondsmanager

Die Fondsmanager sitzen im Cockpit des Investmentfonds: Sie analysieren die Märkte, wählen die Titel aus und versuchen das Geld ihrer Kunden zu mehren. Das Ziel eines Fondsmanagers ist es, einen Vergleichsindex, seine Benchmark, zu übertreffen.

Freistellungsauftrag

Ein Freistellungsauftrag ist eine Pufferzone, bevor die Abgeltungssteuer fällig wird. Du kannst ihn für deine Depotbank beantragen und erhältst als Einzelperson 801 EUR, als Ehepaar sind es 1602 EUR. Diesen Betrag kannst du beliebig auf mehrere Banken bzw. Robo Advisor aufteilen.

Geldmarkt

Der Geldmarkt ist ein Teil des Finanzmarktes, wo das Angebot und die Nachfrage nach Geld zusammentreffen.

Hybrid Robo-Advisor

Der Hybrid Robo-Advisor ist ein Zwitter in der Finanzwelt, weil sowohl Mensch wie Maschine dein Geld verwalten. In einem hybriden Beratungsmodell kommt ein Algorithmus zum Einsatz, trotzdem besteht jederzeit die Möglichkeit, mit einem menschlicher Berater über deine Geldanlage zu sprechen.

Immobilien

Immobilien umfassen alle unbeweglichen Sachgüter - so z. B. Häuser oder Grundstücke.

Indexfonds

Indexfonds bilden einen Index nach, der aus Wertpapieren besteht - darunter fallen Anleihen, Aktien oder Rohstoffe. Klassische Indexfonds werden nur über einen Fondsanbieter vertrieben; ETFs werden hingegen über die Börse gehandelt. In Indexfonds investieren nur passive Robo-Advisor.

Inflation

Inflation ist eine schleichende oder plötzliche Geldentwertung, indem die Preise für Güter steigen. Dein Geld ist weniger wert, weil es weniger Kaufkraft besitzt.

Kickback

Der Kickback ist eine Provision; eine Bank oder ein Berater erhält ihn von einer Fondsgesellschaft, wenn er ein Produkt vermittelt.

Kinderkonto

Ein Kinderkonto ist ein Konto für den Vermögensaufbau des Kindes. Das Kinderkonto läuft unter dem Namen des Kindes und das Kind ist alleiniger rechtlicher Besitzer. Trotzdem haben allein die Eltern Vollmachten und nur ihnen ist das Konto zugänglich.

KWG

Das Kreditwesengesetz (KWG) ist das rechtliche Fundament für alle deutschen Banken, die Bankenaufsicht und die Finanzdienstleister. Durch das KWG werden zwei Dinge möglich: Das deutsche Kreditwesen funktioniert reibungslos; zusätzlich sind die Gläubiger und ihre Anlagen vor den Kreditinstituten geschützt.

Liquidität

Liquidität bzw. Cash bezeichnet den Anteil des Kapitals, der vom Robo Advisor nicht  in Wertpapiere investiert ist.

Mindestanlage

Die Mindestanlage gibt den Betrag an, den du bei einem Robo-Advisor wenigstens anlegen musst. Manche Anbieter sind mit 1 Euro zufrieden; manche verlangen allerdings bis zu 100.000 Euro.

Mischfonds

Mischfonds sind Fonds, die in eine Mischung verschiedener Anlageklassen investieren - meistens Aktien und Anleihen. Die jeweilige Gewichtung ist entweder genau im Prospekt festgelegt oder der Manager kann je nach Marktsituation verschiedene Schwerpunkte setzen.

MSCI World Index

Der MSCI World Index ist ein bekannter Aktienindex und enthält über 1.600 Einzelaktien aus 23 Industrieländer. Die Aktienmärkte der Emerging Markets schließt er nicht mit ein. Berechnet wird er vom Finanzdienstleister Morgan Stanley Capital International - so entstand der Name.

Nachhaltige Geldanlage

Eine nachhaltige Geldanlage achtet neben der Renditen v.a. auf ethische Aspekte. Beim nachhaltigen Anlegen fließt dein Geld in die Unternehmen, die auf die Umwelt, Produktionsbedingungen und faire Unternehmensführung achten.

Partnerbank

Viele Robo-Advisor besitzen keine eigene Banklizenz; darum dürfen sie kein Depot führen, das Wertpapiere enthält. Das übernimmt eine Partnerbank; sie verwahrt das Depot und führt Transaktionen durch. Dein Geld ist dabei Sondervermögen und damit sicher vor fremdem Zugriff.

Passives Management

Beim passiven Management gibt es keinen Manager; niemand versucht, den Markt zu schlagen oder dein Portfolio den Marktverhältnissen anzupassen. Der Wert deines Portfolios bildet nur den so gut es geht Markt ab und steigt oder fällt entsprechend.

Performance (Rendite)

Die Performance ist der Gesamtertrag deiner Geldanlage innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Zur Rendite gehören Zinsen, Dividenden und Kursgewinne.

Performancegebühr

Manche Robo-Advisor verlangen neben der üblichen Servicegebühr eine Performancegebühr. Das heißt, dass sie bei neuen Höchstständen am Gewinn beteiligt werden und eine damit eine Erfolgsprovision auf die jährliche Rendite veranschlagen.

Portfolio

Dein Portfolio umfasst alle Wertpapiere in deinem Besitz aber auch Rohstoffe und Immobilien. In Bezug auf Robo-Advisor bezeichnet das Portfolio alle Werte im Depot, die der Robo-Advisor verwaltet.

Postident

Mit dem Postident identifizierst du dich persönlich in einer Postfiliale, wenn du dein Depot eröffnest. Dafür brauchst du deinen Ausweis oder Reisepass und deine Depotunterlagen. Der Post-Mitarbeiter überprüft dort deine Identität und schickt die Unterlagen weiter zur Depotbank.

Rebalancing

Beim Rebalancing wird dein Portfolio umgeschichtet und deiner ursprünglichen Gewichtung und Strategie angepasst. Das Rebalancing übernimmt der Robo-Advisor automatisch.

Referenzkonto

Dein Referenzkonto ist mit dem Anlagekonto deines Depots verknüpft. Es erlaubt dir, Geld auf dein Depot zu buchen oder Geld vom Depot abzubuchen. Meistens dient dein Girokonto als Referenzkonto.

Rentenfonds

Ein Rentenfonds ist ein Fonds, der im Wesentlichen in Staats- und Unternehmensanleihen investiert. Anleihen werden auch Rentenpapiere genannt, was die Bezeichnung „Rentenfonds“ erklärt.

Risiko

Das Risiko bezeichnet die Gefahr, Geld zu verlieren; es bestimmt aber auch die Unsicherheit über die zukünftige Marktentwicklung. Anhand eines Fragebogens ermittelt der Robo-Advisor deine persönliche Risikotoleranz und schlägt dir eine Anlagestrategie vor.

Risikomanagement

Das Risikomanagement verringert die Wahrscheinlichkeit auf Verluste. Dafür diversifizieren Robo-Advisor über verschiedene Anlageklassen, Branchen und Länder. Robo-Advisor mit aktiver Strategie versuchen zusätzlich Krisen frühzeitig zu erkennen und auf das Marktgeschehen zu reagieren.

Robo-Advisor

Ein Robo-Advisor ist eine digitale Vermögensverwaltung und -beratung. Er empfiehlt eine bestimmte Anlagestrategie und legt dein Geld kostengünstig und langfristig am Kapitalmarkt an.

Rohstoffe

Rohstoffe sind natürliche Ressourcen, die am Markt gekauft und verkauft werden - dazu gehören z. B. Gold oder Öl. Robo-Advisor investieren in Rohstoffe hauptsächlich über ETFs und ETCs, die den Kursverlauf von Rohstoffen nachbilden.

Servicegebühr

Die Servicegebühr ist das Entgelt, das von allen Robo-Advisors für ihre Leistungen und Dienste in Rechnung gestellt wird.

Sondervermögen

Als Sondervermögen gelten in Deutschland alle Arten offener Fonds, so auch ETFs. Es ist streng getrennt vom Vermögen der Bank und wird nicht angetastet, falls die Bank insolvent geht.

Sparplan

Mit einem Sparplan zahlst du in regelmäßigen Abständen Geld auf dein Depot ein. Dieses Geld legt der Robo-Advisor an und baut über längere Zeit Vermögen auf - das macht Sparpläne perfekt für die Altersvorsorge.

SSL-Verschlüsselung

SSL steht für Secure Socket Layer. Das sind Verschlüsselungsprotokolle, die Datenströme im Internet sicher verschicken. Mit SSL-Verschlüsselungen sichern Robo-Advisor ihre Webseiten und Plattformen ab.

Staatsanleihe

Eine Staatsanleihe ist eine Anleihe, die ein Staat ausgibt. Der Staat wird so zu deinem Schuldner, bezahlt dir in festen Abständen Zinsen und gibt dir dein Geld zurück, wenn die Anleihe ausläuft. Die meisten Robo Advisor investieren in Staatsanleihen über Anleihenfonds.

Tagesgeld

Das Tagesgeld ist eine Geldanlage, über die du täglich verfügen kannst - einschließlich der angesammelten Zinsen.

TER

Die TER steht für die Total Expence Ratio, das ist die Gesamtkostenquote. Dem Namen nach soll die TER alle Kosten enthalten - das ist aber falsch: Aktive Fonds berechnen noch die Performancegebühr und die Transaktionskosten; passive Fonds zusätzlich Transaktionskosten und ggf. Swap-Gebühren.

Transaktionskosten

Transaktionskosten sind die Kosten, die für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren anfallen. Manche Robo-Advisor berechnen Transaktionskosten extra - sie sind nicht in den Verwaltungsgebühren enthalten.

Unternehmensanleihe

Unternehmensanleihen sind Anleihen, die Unternehmen ausgeben. Als Gläubiger des Unternehmens erhältst du in bestimmten Abständen Zinsen und dein Geld zurück, wenn die Unternehmensanleihe ausläuft. 

Vermögensverwaltung

Ein Vermögensverwalter verwaltet dein Geld und legt es in Wertpapieren an. Weil er in deinem Auftrag investiert, braucht er nicht jedes Mal eine Erlaubnis, Wertpapiere zu kaufen oder zu verkaufen. Robo-Advisor sind in der Regel Vermögensverwalter; sie brauchen eine Erlaubnis der BaFin und sind streng reguliert.

Verrechnungskonto

Das Verrechnungskonto ist ein anderer Name für das Referenzkonto. Von ihm kannst du Geld auf dein Depotkonto buchen oder vom Depotkonto wieder abbuchen.

Video-Ident

Der Video-Ident ist eine digitale Identifikation, sobald du dein Depot eröffnest. Mit deinem Ausweis oder Reisepass identifizierst du dich via Video-Chat - dazu brauchst du nur eine Webcam und ein Mikrofon. 

Volatilität

Die Volatilität gibt an, wie sehr ein Wertpapier in einem bestimmten Zeitraum im Wert schwankt. Je höher die Volatilität, desto höher das Risiko - desto höher aber auch mögliche Gewinne.

Wertpapier

Ein Wertpapier ist eine Urkunde, die dir bestimmte Rechte verbrieft. Dazu gehören Geldforderungen bei Anleihen und Stimmrechte bei Aktien.

Wertpapierhandelsbogen

Der Wertpapierhandelsbogen ist ein Fragebogen mit vier Teilen: Er fragt nach deinen Kundendaten, Anlageerfahrungen, dem Anlagezweck und deinen finanziellen Verhältnissen. Diese Angaben schützen dich vor einer falschen Beratung und Anlage - nur deine Wünsche, Ziele und finanziellen Möglichkeiten sollen die Anlage bestimmen. Einen Wertpapierhandelsbogen musst du ausfüllen, wenn du ein Depot eröffnest.

Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

Das Wertpapierhandelsgesetz steuert den Wertpapierhandel in Deutschland. Es kontrolliert Dienstleistungsunternehmen, die Wertpapier handeln, überwacht Finanztermingeschäft und schützt die Kunden.

Zinsen

Zinsen sind das anfallende Entgelt, wenn ein Gläubiger dem Schuldner Kapital leiht. Bei Anleihen, Fest - oder Tagesgeld bist du der Gläubiger, das Unternehmen oder die Bank der Schuldner - bei Krediten ist es umgekehrt.

Über den Autor

Michael Beutel ist Gründer von Geldanlage-digital und seit über 20 Jahren leidenschaftlicher Börsianer.


Als Dipl.-Volksw. / Dipl.-Kfm. sammelte er langjährige Erfahrungen im Finanzbereich und im Aufbau digitaler Geschäftsmodelle.


Mit der Plattform Geldanlage-digital bringt er Transparenz in den Markt der digitalen Geldanlage und unterstützt Privatanleger dabei, den richtigen Robo Advisor zu finden.

Michael Beutel
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