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ROBIN Erfahrungen 07/26: Der pausierte Deutsche-Bank-Robo

Michael Beutel ·  1. Juli 2026  ·   min

Kurz vorweg, damit du dir den Rest sparen kannst, falls nicht relevant. ROBIN nimmt gerade keine neuen Kunden mehr an. Wenn du hier bist, weil du einsteigen willst, schau weiter unten bei den Alternativen rein. Wenn du schon Bestandskunde bist oder einfach wissen willst, was dieser Robo kann, lies weiter.

Wir hatten ROBIN, die digitale Vermögensverwaltung der Deutschen Bank vier Jahre lang im Depot. Echtes Geld, keine Musterrechnung, März 2020 bis März 2024. Corona-Crash, Zinswende, alles live erlebt.

Die Idee dahinter ist eigentlich clever. Statt dir eine feste Aktienquote wie "70/30" auf's Depot zu drücken, steuert ROBIN das Risiko über eine Verlustgrenze. Klingt abstrakt, ist aber simpel. Sobald es an den Märkten rappelt, fährt das System die Aktien runter. Im Corona-Crash hat genau das sauber funktioniert.

Drumherum sitzt die Deutsche-Bank-Welt. Hart reguliert, Depot über maxblue, Sondervermögen. An der Stelle musst du dir keine Gedanken machen. Die Kosten liegen mit 1,00 % exakt im Marktdurchschnitt, weder billig noch teuer.

Wo ROBIN schwächelt, merkst du schnell. Keine Live-Performance auf der Produktseite, keine reine ETF-Strategie, kein Entnahmeplan, kein Kinderdepot, kein Gemeinschaftsdepot. Und der größte Haken bleibt: Neukunden kommen aktuell gar nicht rein.

Für Bestandskunden heißt das erstmal Ruhe. Dein Depot läuft weiter, Support ist da, Kosten bleiben gleich. Wer jetzt neu sucht, findet woanders günstigere Kosten, mehr Module und eine offene Tür.

Hinweis zum Status (Stand 04/26): ROBIN ist derzeit nicht für Neukunden abschließbar. Die Deutsche Bank arbeitet laut eigener Aussage an ihrer digitalen Vermögensverwaltung. Produktunterlagen und Preisangaben sind weiterhin verfügbar, Bestandskunden werden weiter betreut. Was als Nächstes kommt, hat die Bank nicht konkret angekündigt.

Passt ROBIN zu dir?

ROBIN passt zu dir, wenn...

  • du bereits ROBIN-Bestandskunde bist
  • du eine aktive VaR-Risikosteuerung willst

ROBIN passt NICHT zu dir, wenn...

  • du jetzt neu einsteigen willst
  • du eine reine ETF-Strategie bevorzugst
  • du Entnahmeplan, Kinderdepot oder Gemeinschaftsdepot brauchst
  • du maximale Kostentransparenz und -effizienz erwartest

Die Fakten auf einen Blick

ROBIN Logo

Unternehmen

Deutsche Bank AG (Produktname: ROBIN)

Website

www.deutsche-bank.de/robin

Hauptsitz

Frankfurt am Main

Marktstart

2017

Depotbank

Deutsche Bank AG (Depotführung über maxblue)

Mindestanlage

500 €

Gesamtkosten

1,00 % p.a. (0,75 % Servicegebühr + 0,25 % Fondskosten)

Investmentstil

Aktiv, VaR-basiert (Value-at-Risk)

Sparplan

ab 50 €/Monat

Entnahmeplan

Nein

Kinderdepot

Nein

Firmendepot

Nein

VwL

Nein

App

Ja (iOS, Android)

Status 04/2026

Nicht für Neukunden abschließbar

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Zum Robo-Advisor-Vergleich →

32 Anbieter im Echtgeld-Test.

ROBIN Performance im Echtgeld-Test

Vier Jahre Live-Depot, eigenes Geld, März 2020 bis März 2024. Kein Backtest, keine Musterrechnung, nur das, was ROBIN in der Zeit tatsächlich aus dem Depot gemacht hat.

  • Risikolevel VaR 10%

Performance ROBIN Risikolevel VaR 10%

Datengrundlage: Unser eigenes Live-Depot von 03/2020 bis 03/2024

Jahres-Performance ROBIN Risikolevel VaR 10%

Die VaR-Steuerung hat gemacht, was sie soll. Als im März 2020 Corona die Märkte zerlegt hat, ging die Aktienquote automatisch runter. Als sich die Märkte ab April wieder beruhigt haben, wurde die Quote wieder hochgefahren. Du musstest nichts tun, keine Panikverkäufe, kein manuelles Rebalancing.

Die Rendite über die vier Jahre landete im Mittelfeld der aktiven Robos. Nicht Spitze, nicht Schlusslicht, solide.

Unter den aktiven Konkurrenten zählt cominvest in unserem Echtgeld-Test zu den Spitzenreitern. Bei den passiven ETF-Robos gehört quirion in der Langzeitperformance fast durchgehend zu den Top 3, und das bei deutlich niedrigeren Kosten.

→ Alle Anbieter im direkten Vergleich: Robo Advisor Performance-Ranking

Schwach ist ROBIN bei der Transparenz. Auf der Produktseite findest du aktuell keine Live-Performancedaten. Wer neu einsteigen wollte, müsste sich den Track Record selbst zusammensuchen.

Was kostet ROBIN? Alle Gebühren im Überblick

Die Kosten bei ROBIN sind einfach zu verstehen. Zwei Komponenten, kein Kleingedrucktes, keine versteckten Posten.

0,75 % Servicegebühr pro Jahr gehen an die Deutsche Bank. Dazu kommen rund 0,25 % Fondskosten für die ETFs und Fonds im Depot. Zusammen ergibt das 1,00 % Gesamtkosten im Jahr, exakt der Durchschnitt aller 32 Robo Advisor im deutschen Markt.

0,75 %

Servicegebühr

+

0,25 %

∅ Fondkosten

1,00 %

Gesamtkosten p.a.

Was das in Euro heißt. Bei 50.000 € Anlagesumme zahlst du bei ROBIN rund 500 € pro Jahr. bevestor kostet bei derselben Summe rund 425 €, also 75 € weniger, und liefert Entnahmeplan, Kinderdepot und Gemeinschaftsdepot gleich mit. quirion kommt mit 0,65 % auf rund 325 € und damit 175 € unter ROBIN.

Auf zehn Jahre gerechnet summiert sich die Differenz zu quirion auf rund 1.750 €. Mit Zinseszinseffekt schnell über 2.500 €. Wer am Kostenhebel drehen will, hat hier echten Spielraum.

Eine gute Nachricht bei den Nebenkosten. Kündigen oder Depot übertragen kostet bei ROBIN nichts. Keine Kündigungsgebühr, keine Mindestlaufzeit. Bestandskunden können jederzeit raus.

→ Alle Anbieter im Kostenvergleich: Was kostet ein Robo Advisor?

Die Kosten sind nicht ROBINs Hauptproblem. Das Problem ist die Kombination aus Durchschnittskosten, geschlossener Tür für Neukunden und einem eingeschränkten Produktangebot.

ROBIN Anlagestrategie: So wird dein Geld investiert

An dieser Stelle wird ROBIN besonders. Die meisten Robo Advisor arbeiten mit festen Aktienquoten: 70/30, 50/50, 30/70. Du wählst dein Risiko, die Quote bleibt stehen, egal was an den Märkten passiert.

ROBIN von der Deutschen Bank macht es anders. Statt einer festen Aktienquote gibt dir ROBIN eine Verlustgrenze. Value-at-Risk heißt das im Fachjargon, also die maximale Verlustbreite, die dein Depot in einem bestimmten Zeitraum nicht überschreiten soll. Wird der Markt wilder, zieht ROBIN Aktien aus dem Depot. Beruhigt sich der Markt, kommen sie zurück.

Fünf Risikolevel, sechzehn Strategievarianten

Du wählst aus fünf Risikostufen, die intern auf sechzehn Strategievarianten gemappt werden. Der Unterschied zwischen den Stufen liegt nicht in der Aktienquote, sondern in der erlaubten Verlustgrenze. Höhere Stufe, mehr erlaubte Schwankung, mehr Renditepotenzial.

Das Portfolio besteht überwiegend aus ETFs auf globale Aktien- und Anleihemärkte. Ergänzend kommen einzelne aktiv gemanagte Fonds dazu, vor allem in Nischen wie Emerging-Market-Anleihen. Dazu ein Tagesgeldanteil, der in volatilen Phasen als Puffer dient.

Asset Allocation der ausgewogenen Strategie


Assetklasse

Aufteilung

Aktien

32,2 %

Anleihen

37,4 %

Rohstoffe

0 %

Liquidität

30,1 %

Immobilien

0 %

Daten zum 01.04.2024

Top-5-Wertpapiere

Name

ISIN

XTRACKERSIIESG GL.AG.BD.U ETF INH.ANT.1D ON

LU0942970103

Vanguard Corporate Bond ETF

IE00BZ163G84

Xtrackers MSCI World UCITS ETF

IE00BK1PV551

Xtrackers II Eurozone Government Bond UCITS ETF

LU0290355717

iShares Core MSCI EMU UCITS ETF EUR

IE00B53QG562

Name

ISIN

XTRACKERSIIESG GL.AG.BD.U ETF INH.ANT.1D ON

LU0942970103

Vanguard Corporate Bond ETF

IE00BZ163G84

Xtrackers MSCI World UCITS ETF

IE00BK1PV551

Xtrackers II Eurozone Government Bond UCITS ETF

LU0290355717

iShares Core MSCI EMU UCITS ETF EUR

IE00B53QG562

VaR als Risiko-Ruder

Den Unterschied zur ETF-Standardlogik merkst du vor allem in Krisen. Ein klassischer ETF-Robo hält die Aktienquote auch im Crash konstant und setzt darauf, dass sich die Märkte wieder fangen. ROBIN fährt die Aktienquote aktiv zurück, sobald die Schwankungen zu groß werden.

Hinter der Mechanik steht Ulrich Stephan, der Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank. Er verantwortet das Modell, das auch über ROBIN hinaus in der Deutsche-Bank-Vermögensverwaltung eingesetzt wird.

Was passiert nach der Einzahlung?

Das System läuft weitgehend autonom. Es rebalanced kontinuierlich, greift bei überschrittenen Risikokorridoren automatisch ein und optimiert die Steuern über Fifo-Logik. Du musst nichts nachjustieren. Genau das ist einer der Punkte, den Bestandskunden an ROBIN schätzen.

Das VaR-Modell hat zwei Seiten. In volatilen Phasen bringt es Vorteile, weil Drawdowns gedämpft werden. In Bullenmärkten kostet die Risikoreduktion aber Rendite, weil die Aktienquote nicht voll mitläuft.

Unter den aktiven Konkurrenten gehört cominvest mit seinem algorithmischen Ansatz in unserem Echtgeld-Test zu den Spitzenreitern. Wer stattdessen den klaren passiven Weg gehen will, fährt bei quirion oder growney mit deutlich niedrigeren Kosten.

Wenn du Bestandskunde bist, lohnt sich der nächste Schritt. Öffne dein Dashboard und prüfe, ob die gewählte Risikostufe noch zu deinem Anlagehorizont passt.

Depot eröffnen, Dashboard und ROBIN App

Ein Neuabschluss ist aktuell nicht möglich (Stand 04/26). Was du hier liest, gilt für den Prozess, den Bestandskunden durchlaufen haben, und für die Infrastruktur, auf der ihr Depot heute noch läuft.

Das Onboarding lief komplett digital über eine Webstrecke. Legitimation per Video-Ident oder direkt über die Deutsche-Bank-Infrastruktur, falls du dort schon Kunde warst. Ab 500 € Mindestanlage und 50 € Sparplan im Monat warst du dabei. Das Depot liegt bei maxblue, der Online-Marke der Deutschen Bank, und ist ins Deutsche-Bank-Online-Banking eingebettet.

Das Dashboard zeigt dir Risikostufe, Performance und Allokation und läuft in die Deutsche-Bank-App ein. Für eine eigenständige Robo-App wäre das dürftig. Für Deutsche-Bank-Kunden, die ohnehin über die Bank-App arbeiten, fügt es sich nahtlos in den Alltag.

Entscheidend ist, dass die Infrastruktur für Bestandskunden weiter läuft. Support, Reporting, Auszahlungen, alles bleibt, wie es war.

Ist ROBIN sicher? Was du wissen musst

An der Grundsicherheit gibt es wenig zu diskutieren. Hinter ROBIN steht die Deutsche Bank AG, BaFin- und EZB-reguliert, seit 1870 am Markt. Das Depot läuft über maxblue, also innerhalb der Deutsche-Bank-Infrastruktur. So hart reguliert wie ein klassisches Bankdepot.

Was passiert, wenn ROBIN oder die Bank selbst pleitegehen? Dein Geld bleibt geschützt.

Deine ETFs und Fonds liegen als Sondervermögen bei der Depotbank. Sondervermögen ist gesetzlich vor dem Zugriff von Bank-Gläubigern geschützt. Selbst wenn die Deutsche Bank morgen schließen würde, sind deine Fondsanteile nicht Teil der Insolvenzmasse.

Dein Tagesgeld-Puffer ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde abgesichert. Zusätzlich greift der freiwillige Einlagensicherungsfonds der privaten Banken mit deutlich höheren Grenzen.

Was die schlechten Online-Bewertungen wirklich aussagen

Wer ROBIN googelt, landet schnell bei schlechten Trustpilot-Bewertungen der Deutschen Bank. Das solltest du einordnen, bevor du dich davon abschrecken lässt.

ROBIN hat keinen eigenen Trustpilot-Eintrag. Die Bewertungen dort beziehen sich auf die gesamte Deutsche Bank. Kontoführung, Filial-Service, Kreditkarten, Girokonto. Kein ROBIN-spezifisches Signal.

Dasselbe Muster siehst du bei anderen Bank-Robos. comdirect, Consorsbank und andere Banken-Töchter landen auf Trustpilot ebenfalls im Mangelhaft-Bereich, weil dort die Gesamtbank bewertet wird und nicht der Robo.

Wo das echte Risiko liegt

Das eigentliche Risiko für Bestandskunden liegt an einer anderen Stelle. Die Deutsche Bank überarbeitet ihren Robo, und der aktuelle Pausierungsstatus ist das sichtbare Zeichen davon.

Wie die Neuausrichtung aussehen wird und ob sie Kostenstruktur, Strategie oder Kernmechanik verändert, hat die Bank bisher nicht kommuniziert. Wer jetzt neu einsteigen wollte, steht ohnehin vor verschlossener Tür. Wer Bestandskunde ist, sollte die Kommunikation der Bank aufmerksam verfolgen.

Support

Support läuft über die allgemeine Deutsche-Bank-Kundenbetreuung. Telefon, Nachricht im Online-Banking, Filiale. Einen eigenen ROBIN-Support oder 24/7-Chat gibt es nicht. Für Bestandskunden mit Deutsche-Bank-Konto ist das eingespielt, für reine ROBIN-Kunden eher umständlich.

Damit weiter zu den Modulen, die ROBIN bietet, und denen, auf die du verzichten musst.

Was ROBIN noch bietet: App, Tagesgeld und worauf du verzichtest

Das Produktangebot bei ROBIN ist schmal. Hier die Module, die dabei sind, und die Bausteine, die du woanders suchen müsstest.

Tagesgeld-Puffer

In jedem Risikolevel steckt ein Tagesgeld-Anteil. Er dient als Sicherheitspuffer, wenn die Märkte volatil werden, und gehört zum VaR-Mechanismus, nicht zu einem separaten Produkt. Verzinst wird marktnah über maxblue.

Persönliche Beratung

Eine eigene Robo-Beratung gibt es nicht. Deutsche-Bank-Kunden können ihren Kundenberater zu ROBIN-Fragen ansprechen, eine Fachberatung speziell für den Robo existiert nicht.

Worauf du bei ROBIN verzichtest

Entnahmeplan, Kinderdepot, Gemeinschaftsdepot, Firmendepot, VL-Sparen. Das fehlt bei ROBIN komplett. Wenn du dein Kerndepot aufbaust und irgendwann einen Entnahmeplan oder ein Depot für die Kinder dazunehmen möchtest, ist das eine klare Lücke.

Wer diese Bausteine unter einem Dach haben will, findet sie bei bevestor (Kinderdepot, Gemeinschaftsdepot) oder bei growney (Mietkautionsdepot, VL-Sparen). Beide liegen kostenseitig deutlich unter ROBIN.

Weiter zu den externen Urteilen und zu der Frage, was sie wirklich aussagen.

ROBIN Erfahrungen: Was wir und andere sagen

Was sagt der Test-Markt über ROBIN? Vier Perspektiven, die zusammen ein nicht ganz eindeutiges Bild ergeben.

Unsere Echtgeld-Erfahrung

Vier Jahre aktives Depot. Die VaR-Steuerung hat im Corona-Crash sauber gegriffen, das Dashboard war funktional, die Performance lag stabil im Mittelfeld der aktiven Robos. Die Schwächen waren klar. Keine öffentlich zugänglichen Live-Performancedaten, eingeschränkte Produktmodule und seit der Pausierung kein Neuzugang mehr.

Stiftung Warentest

Im Dienstleistungstest vergibt die Stiftung Warentest der ROBIN-Vermögensverwaltung die Note 2,3 (Gut). Bewertet wurden Kundenstatus-Erfassung, Informationsbereitstellung, Kosten und Datenschutz. Im Performance-Test liegt ROBIN nicht unter den Top-Anbietern. Dort führen cominvest und Solidvest mit je 4 von 5 Punkten.

Finanztip

Finanztip empfiehlt ROBIN nicht. Die Finanztip-Empfehlungen sind quirion, growney und Raisin Invest, drei passive, kostengünstige Anbieter unter 1 % Gesamtkosten pro Jahr. ROBIN erfüllt das Kriterium nicht, weil die Strategie aktiv ist und die Gesamtkosten genau bei 1,00 % liegen.

ROBIN Erfahrungen auf Trustpilot

ROBIN hat keinen eigenen Trustpilot-Eintrag. Die Muttermarke Deutsche Bank liegt im Mangelhaft-Bereich, bildet aber die gesamte Bank ab, nicht den Robo. Für eine Einordnung von ROBIN selbst ist der Wert nicht belastbar.

Die Konstellation ist interessant. ROBIN punktet bei Stiftung Warentest, fällt bei Finanztip durchs Kostenraster und hat keine eigene Nutzer-Community. Ein klares, einheitliches externes Urteil gibt es nicht. Das liegt auch daran, dass ROBIN in seiner Kategorie aktiver Bank-Robos ein Nischenprodukt bleibt.

Weiter zu den ROBIN Alternativen, die für deine Situation am besten passen.

Welche ROBIN Alternativen passen zu dir?

Für Bestandskunden läuft ROBIN weiter, das Depot ist sicher, Support steht. Wer jetzt neu einsteigen wollte, kommt nicht mehr rein und braucht eine Alternative. Welche passt, hängt davon ab, was dich an ROBIN überzeugt hat.

Hier die vier häufigsten Szenarien, die wir aus unseren Tests ableiten.

Du willst den aktiven Bank-Robo-Ansatz weiterführen?cominvest ist die Commerzbank-Tochter mit algorithmischer Steuerung und zählt in unserem Echtgeld-Test zu den stärksten aktiven Performern. Kostenseitig liegst du bei 50.000 € Anlagesumme etwa auf ROBIN-Niveau, der Unterschied steckt in der Performance. Zum cominvest Test →

Du schätzt die Bank-Infrastruktur, willst aber mehr Module und niedrigere Kosten?bevestor ist die DekaBank-Tochter. 0,85 % Gesamtkosten bei 50.000 €, Kinderdepot, Gemeinschaftsdepot und Entnahmeplan unter einem Dach. Die naheliegende Wahl, wenn dir das Bank-Setup wichtig ist, dir bei ROBIN aber die Familien-Features fehlen. Zum bevestor Test →

Du hinterfragst den aktiven Ansatz und willst am Kostenhebel ziehen?quirion fährt passiv mit 0,65 % Gesamtkosten und gehört in unserem Echtgeld-Test in der Langzeitperformance fast durchgehend zu den Top 3. Dazu Dienstleistungs-Bestnote bei Stiftung Warentest und Finanztip-Empfehlung. Zum quirion Test →

Nächste Schritte

Michael Beutel beschäftigt sich seit über 26 Jahren mit den Kapitalmärkten. 2016 hat er GELDANLAGEdigital gegründet, seit 2020 investiert er eigenes Geld in derzeit 23 Robo Advisor Strategien. Die Ergebnisse veröffentlicht er jeden Monat. Als Diplom-Volkswirt und Diplom-Kaufmann verbindet er Finanzwissen mit dem, was die meisten Vergleichsportale nicht haben: echtes Geld im echten Markt. Mehr über Michael und die Plattform →

Echte Zahlen. Klare Gedanken.

Jeden Monat die echten Performance-Daten aus unseren Robo-Advisor-Depots. Dazu ein klarer Gedanke zu dem, was Anleger gerade wirklich beschäftigt.